Stunde der Wintervögel
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Die Aktion außerhalb Bayerns
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Häufige Fragen zur Stunde der Wintervögel

1. Wann findet die "Stunde der Wintervögel" statt?

Die Aktion findet vom 08 bis 10. Januar 2016 statt. Wir haben diese Tage gewählt, damit Familien deutschlandweit gemeinsam mitmachen können.

Das Meldeformular schalten wir ab dem 8. Januar auf dieser Seite für Sie frei.

2. Muss ich mich zur Stunde der Wintervögel vorab anmelden?

Nein. Sie können selbstverständlich wie immer ohne Anmeldung mitmachen. Mit Ihrem Eintrag im Vogelzähler-Club erhalten Sie aber kostenlos hilfreiche LBV-Infos rund um das Thema Wintervögel, und Sie entlasten unsere Webserver am Aktionswochenende, da Sie dann nicht mehr Ihre Adressdaten, sondern nur noch Ihre Vogelmeldungen eingeben müssen.

3. Sie haben Benutzernamen und/oder Passwort vergessen/Warum funktioniert mein Vogelzählerclub-Login nicht?

Ihren Benutzernamen bekommen Sie per Email zugeschickt, wenn Sie Ihr Passwort zurücksetzen.

4. Wie bestimme ich die Arten?

Auf diesen Seiten finden Sie die >>Steckbriefe der 24 häufigsten Wintervögel. Schauen Sie sich die Vögel an und vergleichen Sie sie mit denen in Ihrem Garten. Wenn Sie Arten beobachten, die Sie nicht kennen, sollten Sie ein Bestimmungsbuch zu Rate ziehen (z. B. im LBV-Shop erhältlich, www.lbv-shop.de).

5. Warum gibt es die Stunde der Wintervögel?

Über unsere Vögel im Winter gibt es bislang wenig wissenschaftliche Erkenntnisse. Wie passen sie sich an die kalte und futterarme Jahreszeit an? Welche Arten werden durch Winterfütterung gefördert, welche nicht? Wie wirkt sich der Klimawandel auf die Vögel im Winter aus? Diese und andere Fragen will die „Stunde der Wintervögel“ beantworten.  >>mehr

6. Zu welcher Uhrzeit soll ich die Vögel beobachten?

Sie können sich eine beliebige Stunde im Laufe des Tages aussuchen.

7. Muss es genau eine Stunde sein und wieso gerade eine Stunde lang?

Wir haben eine Stunde als Zeitraum ausgewählt, da fast jeder im Laufe des langen Wochenendes eine Stunde für die Vogelbeobachtung einplanen kann. Es sollen ja möglichst viele Menschen bei der Aktion mitmachen können. Die Beobachtungszeit muss bei allen Beobachtern gleich lang sein, damit die Daten vergleichbar sind. Dann können wir die wissenschaftliche Auswertung vornehmen.

8. Warum ist es wichtig, dass ich mitmache?

Aus statistischen Gründen gilt: Je mehr Menschen an der „Stunde der Wintervögel“ teilnehmen, desto besser sind die Ergebnisse! Dabei zählt jede einzelne Meldung. Darum freuen wir uns über jeden einzelnen Teilnehmer!

9. Ich habe zusätzliche Arten gesehen, die nicht aufgeführt sind. Wohin damit?

Tragen Sie diese Arten bitte im Internet bzw. auf dem Meldebogen in das enstprechende Freifeld ein.

10. Wie zähle ich?

Schreiben Sie die Vögel auf, die Sie sehen. Auch Vögel, die sich am Haus oder in Sichtweite, aber außerhalb Ihres Gartens aufhalten bzw. Ihren Garten überfliegen, dürfen sie mitzählen. Da einzelne Vögel in einer Stunde immer wieder an eine Futterstelle kommen, sollten Sie nur die Maximalzahl melden, die Sie zeitgleich sehen. Wenn immer die gleiche Amsel 10 Mal kommt, melden Sie nur eine Amsel, da Sie nicht mehr als eine Amsel gleichzeitig gesehen haben.

11. Was benötige ich für die Vogelbeobachtung?

Sie benötigen einen Block mit Stift und eine Stunde Zeit. Manchmal ist es gut, ein Fernglas oder ein Bestimmungsbuch bereit zu legen. Nach der Zählung schicken Sie uns Ihre Beobachtungen mit dem Erfassungsbogen im Internet oder per Post zu.

12. Wie melde ich meine Daten?

Sie können Ihre Daten über das Internet in ein Online-Formular eingeben (www.stunde-der-wintervoegel.de). Oder Sie senden Ihren Meldebogen/Ihr Faltblatt an den LBV, Postfach 1380, 91157 Hilpoltstein) oder faxen (09174/4775-75) uns den Meldebogen zu.

13. Was geschieht mit den Ergebnissen?

Ihre Beobachtungen helfen uns, verschiedene Fragestellungen zu beantworten, wie z.B.: Lebt Vogel XY eher auf dem Dorf oder in der Stadt? In welchen Gebieten kommen die meisten Arten vor? Verändert sich die Anzahl der Arten? Nehmen bestimmte Arten zu oder ab? 

Die Auswertung der eingegangenen Meldungen präsentieren wir im Internet (www.lbv.de), im Heft „Vogelschutz“ und in Pressemitteilungen. Jeder Teilnehmer erhält außerdem eine Auswertung per Post.

14. Die Daten sind doch wissenschaftlich gar nicht auswertbar, oder?

Um die Vögel großflächig zu erfassen, sind wir auf die Mithilfe jedes einzelnen angewiesen. Da wir tausende von Meldungen erhalten, fällt es nicht so sehr ins Gewicht, wenn ein paar Tiere doppelt gezählt wurden. Nach mehreren Jahren können wir Trends erkennen, z.B. dass eine bestimmte Art anfangs in 90 % aller Gärten beobachtet wurde und zehn Jahre später nur noch in 70 % der Gärten auftritt. Das ist wissenschaftlich wasserdicht, wie auch die 30-jährigen Ergebnisse aus England zeigen.

15. Gibt es zusätzliche Aktionen und Informationen vor Ort?

Viele Kreisgruppen geben Tipps zum Beobachten oder veranstalten weitere Aktionen wie Rallyes und Führungen. Fragen Sie dort einfach mal nach. Auch für Kinder können Touren organisiert werden. Eine Auflistung der Aktionen finden Sie in unserer Termindatenbank. Eine Liste aller Kreisgruppen gibt es hier

16. Können wir nach der „Stunde der Wintervögel“ sagen, wie viele Individuen pro Art in Bayern leben?

Nein, wir können nicht alle Vögel erfassen, die es in Bayern gibt. Allerdings werden wir über mehrere Jahre die Vögel immer auf die gleiche Art erfassen, also immer den gleichen Anteil am gesamten Bestand. Dadurch können wir abschätzen, wie groß die Bestände sind. Wichtiger ist für uns, ob der Bestand einer Art zu- oder abnimmt. Und diese Frage kann uns die Aktion beantworten.

17. Was passiert mit meinen persönlichen Daten?

Nach der Erfassung werten wir beim LBV die Daten aus. Dazu benötigen wir Ihre Angaben. Wir schicken Ihnen die Ergebnisse zu. Ihre Daten werden selbstverständlich vertraulich behandelt und nicht an Dritte weitergegeben.

18. Wenn ich im Garten Vögel beobachte, sehe ich nur wenige Vögel. Wie können die Ergebnisse dann genau sein?

Da sehr viele Menschen bei der „Stunde der Wintervögel“ mitmachen, können wir die Tiere flächendeckend erfassen, was die natürliche Verteilung der Arten recht gut widerspiegelt.

19. Das Wetter übt einen großen Einfluss auf die Vögel aus. Wieso wird die Wetterlage nicht erfasst?

Natürlich übt das Wetter einen großen Einfluss aus, da bei Regen nur wenige Tiere unterwegs sind. Andererseits wollen wir langjährige Trends berechnen. Dabei spielt die Wetterlage am Beobachtungstag keine große Rolle. Sollte für eine bestimmte Auswertung die lokale Wetterkarte nötig sein, können wir diese vom Wetterdienst erhalten.

20. Wann und wie erfahre ich, ob ich gewonnen habe?

Die Auslosung findet nach der Aktion statt, wenn alle Meldungen eingegangen sind. Die Gewinner werden von uns schriftlich benachrichtigt.

21. Warum online melden?

Die Online-Meldung ist für alle Beteiligten am kostengünstigsten: Sie sparen das Porto und wir müssen nicht alle Meldungen „per Hand" eingeben.

22. Wie wichtig ist meine Meldung?

Jede eingegangene Meldung ist wichtig. Je mehr Meldungen eingehen, desto vollständiger wird das Bild, das wir über unsere Arten erhalten. Darum sagen Sie bitte auch Ihren Freunde, Bekannten und Verwandten Bescheid.

23. Darf ich auch mehrere Meldungen machen?

Wenn Sie an verschiedenen Orten zählen, dürfen Sie auch mehrere Meldungen abgeben. Wichtig ist, dass Sie pro Beobachtungsort wirklich nur ein Meldeformular ausfüllen.

24. Ich habe keinen Balkon oder Garten. Kann ich auch vom Fenster aus zählen oder in einem Park?

Natürlich können Sie auch vom Fenster aus zählen oder die Vögel in einem Park in der Nachbarschaft beobachten.

25. Ich komme aus einem anderen Bundesland und bin an dem Wochenende bei Freunden in Bayern. Kann ich auch dort zählen?

Natürlich können Sie auch mit Ihren Freunden gemeinsam an der „Stunde der Wintervögel teilnehmen. Die Ergebnisse erfahrenen Sie im Internet unter www.lbv.de.

26. Ich bin an dem Wochenende bei Freunden außerhalb Bayerns. Kann ich auch dort zählen?

Ja. Außerhalb Bayerns wird die „Stunde der Wintervögel“ vom NABU durchgeführt. Ihre Daten werden also ebenfalls ausgewertet.


 
 
 
Fragen zur Aktion beantworten wir Ihnen gerne unter vogelzaehlung@lbv.de Presse