Der zweite Tag

Tagesfazit vom 11. Januar 2020, 21 Uhr

Gegen Ende des zweiten Zähltages haben uns knapp 5.000 Naturfreunde über 130.000 Vögel meldet. Das ergibt einen Schnitt von 38 Vögel pro Garten, was dem aus dem Vorjahr entspräche. Wir sind gespannt, wie sich der Wert weiter entwickelt.

Eichelhäher (Foto: Brigitte Umkehr)

Die Annahme, es könnten dieses Jahr mehr Eichelhäher aus Nordeuropa bei uns überwintern, scheint sich so nicht zu bestätigen. Wir freuen uns aber natürlich, wenn ein Teilnehmer schreibt:

„Die Eichelhäher holen die geschlossene Walnuss jeden Früh pünktlich ab, verstecken sie meist im Garten und legen ein „Merkblatt“ drauf. Einfach immer wieder schön, das beobachten zu können.“

Da zeigt: Vogelbeobachtung macht einfach Spaß und das entdecken gerade immer mehr Menschen.

Leider reicht der Einflug von Seidenschwänzen, wie er aktuell in Nord- und Ostdeutschland zu beobachten ist, nicht bis zu uns nach Bayern. Wer dieses Jahr die Erlenzeisige aus dem Winter 2019 vermisst, muss sich keine Sorgen machen. Der kleine Fink rangiert derzeit auf seinem nahezu angestammten 14. Platz.

Im Vorjahr erlebten wir hier im Freistaat hingegen einen massiven Einflug aus dem Norden, so dass er in jedem dritten Garten beobachtet werden konnte.

Zum aktuellen Stand:

An der Spitze erleben wir derzeit nur einen Zweikampf zwischen Haussperling und Kohlmeise. Der Feldsperling, der in den letzten Jahren immer auch ganz vorne mitmischte, könnte aber noch aufholen und ist noch nicht abgeschrieben.

Die Kohlmeise ist derzeit auf dem zweiten Platz (Foto: Monika Gerland)

Unsere 15. Zählung der Wintervögel findet auch am Sonntag noch statt. Ihre Beobachtungen vom Wochenende können Sie sogar noch bis zum 20. Januar eingeben.

4 Gedanken zu „Der zweite Tag“

  1. 4 Eichelhäher kommen regelmässig und holen sich die Ration Erdnüsse ab…..
    Einmal hatte ich die Nüsse vergessen…..und wurde von einem Baum aus „angekrächtzt“..
    Ob das eine Reaktion auf die vergessenen Nüsse war?

  2. Bei der Reinigung meiner Nistkästen waren 3 tote Jungvögel.Nicht definierbar.

    In 2 Nester von Grünfinken fand ich 1mal 1 toten und im 2ten Nest 2 tote Jungfögel ( bereits skeletiert )
    2019 wurden in unmittelbarer Nähe einriesengroßer Weidenbaum und mehrere kleinere Bäume, Büsche umgelegt und andere Bäume ausgesägt nur weil ein Ast vom großen Weidenbaum vom Sturm abgebrochen und ins Altwasser (wo keines mehr ist )gefallen war .
    Es wurden an diesem Ort schon mehrere Bäume wie 2 Traubenkirsche und ein Weidenbaum in dem 1 Schwarzspecht und ein Bundspecht genistet haben durch den Bauhof 2018 und 2019 umgelegt, vermutlich durch ein beschwerte des Anliegers weil zuviel Laub auf sein im außenbereich liegenden Grundstück viel und zuveil Schatten auf „seinen“ im stehen Walnussbaum viel .Von den Kosten das der Gemeinde dann in Rechnung gestellt wurde ganz zu schweigen (großer Lift mit Ausleger, Bagger, Lkw un 2mal 6 Mann).
    Nach Anruf in der leinen Naturschutzbehörde in Pfaffenhofen bekam ich zur Anrwort “ In Manching gibt es keine Baumschutzverordnung “
    Meine Beschwerde in der Gemeinde wurde verm. nur zur Kentniss genommen und meine Fotos in der Schublade verstaut .

  3. Buchfink 4, Sumpfmeise 1, Kohlmeise 18,
    Blaumeise 2 , Amsel 1, Grünfink 1, Stieglitz 2,
    Kleiber 1, Baumläufer 1, Buntspecht 1, Türkentaube 1.

    Heute nicht, aber an anderen Tagen: Fasan männlich 3, weiblich 1.
    Türkentaube 6 .

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