Über die Aktion

Über unsere Vögel im Winter gibt es bislang wenig wissenschaftliche Erkenntnisse. Wie passen sie sich an die kalte und futterarme Jahreszeit an? Welche Arten werden durch Winterfütterung gefördert, welche nicht? Wie wirkt sich der Klimawandel auf die Vögel im Winter aus? Diese und andere Fragen will die „Stunde der Wintervögel“ beantworten.

Dabei geht es nur mit Ihrer Meldung! Je mehr Menschen mitmachen, je mehr Beobachtungen gemeldet werden, desto größer wird die verfügbare Datenmenge, desto besser werden die Ergebnisse und desto mehr erreichen Sie für unsere Wintervögel! Darum erzählen Sie auch Ihren Freunden, Bekannten und Kollegen von der Aktion.

Die Stunde der Wintervögel gibt es in Bayern seit 2005 und ist sehr erfolgreich. Daher wurde sie 2010 von BirdLife Österreich und 2011 vom NABU außerhalb Bayerns übernommen.

Die Aktion steht unter dem Motto „Hinschauen bildet!“, denn durchschnittlich kennen Schulkinder in Bayern nur noch 4 der 12 häufigsten heimischen Vögel. Ermuntern Sie ihre Kinder, bei der Aktion mitzumachen! Sie fördern so spielerisch deren Allgemeinbildung.

Vogelzählung grenzenlos

Neben Deutschland zählen hunderttausende Vogelfreunde auch in England, Irland, den Niederlanden und Österreich jedes Jahr im Winter die Vögel in ihren Gärten und Parks. Dieses Jahr macht zum ersten Mal auch Tschechien bei der Stunde der Wintervögel mit. In Bayern findet die Mitmachaktion bereits zum 14. Mal statt.

EU-Projektförderung

Der LBV und der tschechische Vogelschutzverband ČSO wollen mit einer grenzübergreifenden Zusammenarbeit die Stunde der Wintervögel auch in Tschechien bekannt machen. Wir wollen Vogelfreunde auf beiden Seiten der Grenze miteinander verbinden. Das Projekt wird über die Europäische Territoriale Zusammenarbeit (ETZ), die ein Ziel im Rahmen der EU-Strukturförderung ist, und mit Mitteln aus dem Europäischen Fonds für Regionale Entwicklung (EFRE) gefördert.